Wie lange noch? Der Völkermord in Gaza dauert bereits mehr als ein Jahr, 42.000 Menschen wurden ermordet.
Graz: Mahnwache HEUTE, 27.10.2024 und Filmvorführung am 31.10.2024 weiterlesen
Wie lange noch? Der Völkermord in Gaza dauert bereits mehr als ein Jahr, 42.000 Menschen wurden ermordet.
Graz: Mahnwache HEUTE, 27.10.2024 und Filmvorführung am 31.10.2024 weiterlesen
Zunächst drei Termine:
Demonstration am 12.Oktober 2024 und zwei weitere Termin weiterlesen
Der Nationalrat wird ersucht, zu beschließen, dass die österreichische Bundesregierung
[Palästina Solidarität] Parlamentarische Bürgerinitiative für Waffenstillstand in Gaza weiterlesen
Wie lange noch? Das Töten in Gaza geht weiter, wir dürfen dazu nicht schweigen. Komm und erhebe auch Du Deine Stimme. Am Sonntag den 17.12.2023 um 15.00 Uhr am Hauptbahnhof in Graz. Gemeinsam setzten wir ein Zeichen, gemeinsam sind wir stark! Die Menschen in Palästina sollen wissen, dass uns ihr Schicksal am Herzen liegt, unsere Politiker:Innen sollen hören, dass wir Für Das Leben kämpfen.
Sehr geehrte Damen und Herren,
gestern im Morgenjournal berichteten Sie über Palästina-Israel und begannen damit, dass eine Unzahl von Raketen aus Gaza Richtung Israel abgefeuert wurden. Als Veranschaulichung dessen, was Schreckliches passiert, sandten Sie Tonaufnahmen aus Ashkelon. Sie sprachen über die Hamas (2006 mehrheitlich demokratisch gewählt) und vergaßen nicht, das Attribut ´radikal´ beizufügen.
Was Sie hingegen völlig „vergaßen“, war die Information, dass vor dem Raketenabschuss aus Gaza israelische Elitesoldaten völkerrechtswidrig in Gaza eingedrungen waren, sechs Menschen ermordeten, sich unter schwerstem israelischem Feuerschutz aus der Luft zurückzogen und dann das Fahrzeug aus der Luft zerstörten, damit keine Spuren zurückblieben.
Schreiben an den ORF betreffend der Gaza-Berichterstattung im OE1 Journal weiterlesen
Die Peinlichkeit, verursacht durch die Fahrlässigkeit israelischer Soldaten, konnte nicht durch das Bombardieren von Hamas-Positionen vertuscht werden. Etwas mehr war nötig.
Amira Hass – Feb 20, 2018 – Haaretz
Hamas und Israel zum Waffenstillstand drängen. Einseitige Schuldzuweisungen sind fehl am Platz. Ursachen der Gewalt liegen in der israelischer Besatzungspolitik.
Die neuerliche Eskalation der Gewalt im israelisch-arabischen Konflikt, insbesondere zwischen dem Hamas-regierten Gazastreifen und der Regierung in Tel Aviv, kann leicht in einen größeren Krieg münden, in dessen Verlauf die Menschen im Gazastreifen Opfer der übermächtigen israelischen Militärmaschine würden.
Erinnerungen an die Militäroffensive im Dez. 2008/Januar 2009, werden wach. Damals starben über 1.400 Bewohner des Gazastreifens, Tausende wurden verletzt und verloren ihre Häuser und Wohnungen. Auf israelischer Seite wurden 13 Todesopfer gezählt.
Eine einseitige Schuldzuweisung an die Adresse der PalästinenserInnen ist fehl am Platz und blendet die aktuelle Ursache, die israelische Besatzungspolitik, aus. Was die aktuelle Entwicklung betrifft, so ist längst nicht ausgemacht, wer den ersten Stein warf und wer nur reagierte.
Allen militärischen Optionen in diesem Dauerkonflikt muss eine Absage erteilt werden. Stattdessen muss endlich das Recht der PalästinenserInnen auf einen eigenen Staat und auf ein lebenswertes Leben anerkannt und umgesetzt werden.
In das gleiche Horn stößt auch die israelische Friedensorganisation Gush Shalom. Deren Stimme mag derzeit marginalisiert erscheinen, sie drückt aber die einzige realistische Perspektive für eine Lösung des Konflikts aus. Im eigenen Interesse, so ihr Credo, müsse Israel auf den Pfad des Friedens, der Gewaltlosigkeit und des internationalen Rechts zurückkehren.
Die Steirische Friedensplattform Graz fordert daher
einen sofortigen Waffenstillstand in Gaza
eine sofortige Aufhebung der völkerrechtswidrigen Blockade in Gaza
die Anerkennung des palästinensischen Staates durch die UNO
die österreichische Regierung auf, sich im Sinne der österreichischen Neutralität vermittelnd in den Konflikt einzubringen.
Graz, am 20. November 2012